Die Patentanwaltskammer bietet in Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern oder auch Handwerkskammern bundesweit kostenfreie Erfinderberatungen an. Zu diesen Erfinderberatungen führt die Patentanwaltskammer folgendes aus:
„Die Patentanwälte in Deutschland sind Partner der Wirtschaft und tragen dazu bei, den technologischen Fortschritt und damit die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes zu fördern und zu sichern. Aus gesellschaftlicher Verantwortung führen die freiberuflichen Schutzrechtsexperten in vielen deutschen Städten regelmäßig kostenlose Erfinderberatungen durch – ehrenamtlich.
Dieser Service will vor allem freien Erfindern, Arbeitnehmer-Erfindern sowie Geschäftsführern von Handwerksbetrieben und kleinen Unternehmen die notwendigen Schritte aufzeigen, die zum Schutz einer Innovation nötig sind. Ein gründliches Aktenstudium oder die Ausarbeitung einer Patentanmeldung sind im Rahmen der kostenlosen Erstberatung nicht möglich – meist kann aber eine Lösung, die auf den individuellen Gegenstand zugeschnitten ist, skizziert werden.“
Den vorliegenden Blogbeitrag können Sie sich auch in unserem
Podcast Patent, Marke & Co. anhören.
Tatsächlich bringt die Patentanwaltskammer damit gut auf den Punkt, was eine solche Erstberatung zu leisten vermag. Für viele ist der Beratungstermin der erste Kontakt mit dem gewerblichen Rechtsschutz und führt zu einigen Aha-Momenten. Diese Termine finden in der Regel einmal monatlich statt. Dabei sind die Themen jedoch nicht auf das Patentrecht beschränkt, wie dies der Begriff des „Erfinders“ eventuell suggierert, vielmehr kann man den jeweiligen Berater auch inSachen der anderen gewerblichesn Schutzrechte Marke und Design befragen.
Seit der Aufnahme meiner freiberuflichen Tätigkeit fungiere ich an einem dieser Monats-Termine an der IHK Rhein-Neckar als patentanwaltlicher Berater. Der besondere Reiz für den Patentanwalt besteht darin, innerhalb der kurzen Termine die wesentlichen Informationen für die verschiedenen Szenarien und Sachverhalte zu vermitteln, während man im beruflichen Alltag meist stärker auf bestimmte Gebiete fokussiert ist.
Da ich das Konzept der Erfindererstberatungen grundsätzlich gut finde, mich die stets erforderliche örtliche Anwesenheit jedoch gestört hat, habe ich im vergangenen Jahr kurzerhand ein kanzlei-eigenes Testprojekt durchgeführt, nämlich einen Tag mit sechs Time-Slots von 20 Minuten, in denen man mich im Rahmen eines Online-Einzelgesprächs befragen darf, ohne dass der Honorarwecker läuft.
Nachdem das Test-Projekt derart gut angenommen wurde, haben wir es im Jahr 2026 verstetigt und eine Webseite dafür eingerichtet, damit Interessenten ihr persönliches 20-minütiges Online-Meeting buchen können. Sollten Sie also Fragen zu einem der gewerblichen Schutzrechte Patent, Marke oder Design haben, so lade ich Sie herzlich ein, sich noch heute einen entsprechenden Time-Slot zu sichern:
Ich freue mich auf Sie!
